Zur Wunschliste hinzufügen
Zarte, schwarze Ohrringe aus der Minakari-Kollektion
product unavailable
Beschreibung
- 90 % vergoldetes Silber + 10 % Emaille
- Ohrringdurchmesser ca. 0,5 cm
Minakari – die Kunst der Geduld
Anna Orska bereist seit Jahren die Welt auf der Suche nach kulturell verwurzelten, authentischen Handwerkskünsten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diesmal verschlug es sie nach Rajasthan, wo sie von Minakari fasziniert war – einer 2.500 Jahre alten Technik, gravierte Silberoberflächen mit Emaille zu verzieren. Sie schmückt nicht nur Schmuck, sondern auch architektonische Elemente der Paläste von Jaipur, Möbel und Geschirr. Indischer Schmuck ist traditionell doppelseitig: Die Außenseite ist meist mit Steinen verziert, während die aufwendigen, emaillierten Minakari-Verzierungen auf der Innenseite verborgen sind. Ein Detail, das nur der Besitzer sieht. ORSKA Schmuck führt diese Tradition fort und bringt sie Ihnen näher. Jedes Schmuckstück dieser Kollektion ist rundum verziert und hat zwei Seiten: Eine Seite ist immer sichtbar, die andere gehört ganz Ihnen. Wenn Sie möchten, können Sie es wie einen Talisman tragen, mit der Seite, die Ihrer Haut zugewandt ist. Sie entscheiden, welche Seite Sie zeigen möchten.
Ohrstecker mit handbemalter Emaille
Diese zarten Ohrstecker werden in Rajasthan aus vergoldetem Silber handgefertigt und sind zu dekorativen Rosetten geformt. Vom goldenen Zentrum aus breiten sich schwarze, handbemalte Muster aus Mineralglasur aus, die an Blütenblätter erinnern. In der persischen und indischen Kultur symbolisiert die Rosette die Ordnung des Universums – ihre geometrische Form spiegelt die Harmonie des Kosmos und die natürlichen Zyklen des Lebens wider. Schwarz hingegen symbolisiert Tiefe, Eleganz und eine Stärke, die keiner Zurschaustellung bedarf. Es erinnert uns daran, dass das Wesentliche oft im Verborgenen bleibt – nur für diejenigen zugänglich, die genau hinsehen.
Wie wird Minakari hergestellt?
Minakari ist eine alte persische Technik zur Verzierung von Metall mit farbiger Emaille. Der Name leitet sich von den Wörtern „mina“ (Himmel) und „kari“ (Arbeit) ab und bedeutet wörtlich „in den Farben des Himmels arbeiten“. Der Herstellungsprozess ist mehrstufig: Zuerst wird die Metalloberfläche graviert, dann werden Mineralglasuren aufgetragen und bei hoher Temperatur im Ofen gebrannt. Jede Farbschicht erfordert einen separaten Brennvorgang. Daher ist Minakari eine vielschichtige Kunst: Unter der Oberfläche sind subtile Farbübergänge sichtbar, die den Mustern Tiefe verleihen und die Farben im Licht „lebendig“ erscheinen lassen, je nach Blickwinkel. Mehr über die Reise des Designers nach Indien und die Entstehung von Minakari erfahren Sie im Reiter „Kunsthandwerk der Welt“.
