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Lange Halskette mit farbenfrohen Anhängern aus der Minakari-Kollektion
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Beschreibung
- 50 % vergoldetes Messing + 30 % Silber – teilweise vergoldet + 10 % Emaille + 2 % Kristall + 4 % Onyx + 4 % Lapislazuli
- Kettenlänge mit Verschluss ca. 63 cm
- Anhängerlänge ca. 7,5 cm
- Firmenlogo ca. 1 cm Durchmesser
- Verstellbar und in verschiedenen Längen anpassbar
Minakari – zwei Seiten, voller Bedeutung
In der traditionellen Minakari-Kunst muss das Wertvollste nicht sichtbar sein. In Indien glaubt man, dass wahre Schönheit nicht sichtbar sein muss, sondern im Herzen spürbar ist. Die Minakari-Kollektion greift diese Idee auf und macht sie erlebbar. Hergestellt in Rajasthan aus emailliertem und graviertem Silber, ist sie beidseitig tragbar und bietet Ihnen somit die Wahl. Sie entscheiden, welche Seite Sie zeigen und welche Sie geheim halten; was Sie präsentieren und was Sie verbergen. Je nach Tag, Stimmung und wie sehr Sie gesehen werden möchten.
Lange, vergoldete Halskette mit dekorativen Anhängern
Die lange, vergoldete Silberkette ist mit zahlreichen, zarten Anhängern aus facettiertem Onyx, Lapislazuli und geometrischen Elementen aus vergoldetem Messing geschmückt, die eine reichhaltige und dynamische Komposition bilden. Der obere Teil des Anhängers ziert ein rundes Element mit facettiertem indigoblauem Kundan-Glas – hochwertigem indischem Glas, das das Licht bei jeder Bewegung effektvoll streut. Den unteren Teil krönt der größte, emaillierte Minakari-Anhänger, der reich mit floralen Motiven verziert ist. Einerseits wirkt er dank der schwarzen Emaille-Verzierungen dezent, elegant und zurückhaltend. Andererseits begeistert er mit blaugrünen Ornamenten, die die für die Minakari-Technik charakteristische Schichtung und die feinen Farbübergänge offenbaren. Ein Streifen schwarzer Emaille, der den dekorativen Charakter unterstreicht, schließt die Kanten des Anhängers ab.
Wie wird Minakari hergestellt?
Minakari ist eine alte persische Technik zur Verzierung von Metall mit farbiger Emaille. Sie vereint die Elemente Feuer und Erde: Mineralien werden durch hohe Temperaturen in beständige, schimmernde Muster verwandelt. Der Herstellungsprozess ist mehrstufig und erfordert neben technischem Geschick auch Geduld und Präzision. Zunächst graviert der Kunsthandwerker ein Muster in die Oberfläche des Metalls (Gold oder Silber) und erzeugt Vertiefungen, die die Konturen des späteren Ornaments definieren. Jede Linie muss mit chirurgischer Präzision ausgeführt werden, da sie die Emaille trägt. Anschließend werden Mineralglasuren oder farbige Emaille auf die gravierten Oberflächen aufgetragen. Minakari ist eine Schichttechnik, das heißt, die Farben werden nicht gleichzeitig aufgetragen. Jede Emailleschicht muss separat im Ofen gebrannt werden. Eine zu niedrige Temperatur lässt die Glasur nicht aushärten, während eine zu hohe die vorherigen Schichten zerstören kann – daher erfordert jeder Arbeitsschritt nahezu perfekte Präzision. Durch wiederholtes Brennen unter der Oberfläche entstehen subtile Farbübergänge, die den Mustern Tiefe und Dynamik verleihen. Dadurch wirkt das Minakari im Licht „lebendig“ und verändert sich je nach Betrachtungswinkel auf subtile Weise.
