Zur Wunschliste hinzufügen
Doppelarmband mit Anhängern aus der Minakari-Kollektion
product unavailable
Beschreibung
- 10 % vergoldetes Silber + 10 % Emaille + 30 % Onyx + 40 % Zirkonia + 10 % Kundan-Glas
- Armbandbreite ca. 0,25
- Anhänger bis ca. 1 cm
- Verlängerung ca. 2 cm
- Orska-Logo ca. 1 cm Durchmesser
Minakari – die Kunst der verborgenen Schönheit
Anna Orska bereist seit vielen Jahren die Welt und entdeckt dabei Kunsthandwerk, das tief in lokalen Traditionen verwurzelt und von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie sucht nach Authentizität, Geschichte und meisterhafter Handwerkskunst. Dieses Mal führte sie ihr Weg nach Rajasthan, wo sie von der Minakari-Technik, der über 2.500 Jahre alten Kunst des Emaillierens von graviertem Silber, fasziniert war. Seit Jahrhunderten schmückt Minakari nicht nur Schmuck, sondern auch architektonische Details in den Palästen Jaipurs, Möbel und Alltagsgegenstände. Indischer Schmuck besitzt einen einzigartigen, zweigeteilten Charakter: Die Außenseite glänzt mit Steinen, während die Innenseite kunstvoll gearbeitete Emaillearbeiten verbirgt. Es ist ein intimes Detail, das nur dem Träger sichtbar ist. Die ORSKA-Kollektion ehrt diese Tradition und macht sie für Sie erlebbar. Minakari umhüllt kleine Elemente auf beiden Seiten, sodass Sie selbst entscheiden können, welche Seite Sie zeigen möchten. Sie bestimmen, was für das Auge und was für das Herz bestimmt ist.
Doppelarmband mit dekorativen Anhängern aus der Minakari-Kollektion
Das Armband besteht aus einer doppelten Reihe facettierter Steine. Die Hälfte besteht aus schwarzem Onyx, die andere Hälfte aus smaragdgrünen Zirkonen. Vier dekorative Anhänger aus vergoldetem Silber sind zwischen den Steinen aufgereiht. Die beiden größeren sind reich verziert. Auf der einen Seite befinden sich florale Ornamente, bemalt mit grüner, rosa und blauer Emaille; Auf der anderen Seite Kundan-Glas, auch indigoblaues indisches Glas genannt. Die Ränder der Anhänger sind mit grünen floralen Ornamenten verziert, was ihnen ein skulpturales Aussehen verleiht. Zwei kleinere, runde Kundan-Glas-Anhänger – einer blau, einer grün – vervollständigen die Komposition. Das kunstvoll geschliffene Glas ist in vergoldetes Silber gefasst, dessen Ränder mit farbigen Emaille-Mustern verziert sind. Das Armband verfügt über eine zusätzliche vergoldete Verlängerung zur Längenverstellung.
Kundan-Glas – Indisches Kristallglas
Kundan-Glas ist ein hochwertiges, traditionelles indisches Glas, das seit Jahrhunderten in der Schmuckherstellung verwendet wird. Es stammt aus den königlichen Regionen Rajasthan und Gujarat, wo Kunsthandwerker die Kunst der Glasherstellung mit intensiver Brillanz und Farbtiefe perfektionierten. Kundan-Glas wird präzise geschliffen. In der traditionellen indischen Schmuckkunst fand Kundan-Glas Verwendung in den prächtigsten königlichen Dekorationen. Seine leuchtenden Farben und seine Brillanz sollten die Blicke auf sich ziehen und die Opulenz der gesamten Komposition unterstreichen. Dieses Glas ist in einer breiten Farbpalette erhältlich. In der Minakari-Kollektion verwenden wir Kundan-Glas in Grün-, Blau- und Schwarztönen, das sich harmonisch mit farbiger Mineralemaille verbindet.
Wie wird Minakari hergestellt?
Minakari ist eine traditionelle Technik zur Verzierung von Metall mit farbiger Emaille, die ihren Ursprung im alten Persien hat. Der Name setzt sich aus den Wörtern „mina“ (Himmel) und „kari“ (Werk) zusammen und ist ein poetischer Ausdruck für „himmelfarbenes Werk“. Die Herstellung von Minakari ist ein komplexer und präziser Prozess. Zunächst wird die Metalloberfläche graviert, wodurch ein filigranes Muster entsteht. Anschließend werden Mineralglasuren aufgetragen und wiederholt bei hohen Temperaturen im Ofen gebrannt. Jede Farbe erfordert einen separaten Brennvorgang, sodass die Technik auf dem Auftragen aufeinanderfolgender Schichten basiert. Dies erzeugt subtile Farbübergänge unter der Oberfläche der Ornamente und verleiht den Dekorationen Tiefe und außergewöhnliche Leichtigkeit. Die Farben verändern sich mit dem Licht und dem Betrachtungswinkel und erwecken so den Eindruck von Lebendigkeit. Mehr über die Reise des Designers nach Indien und die Geheimnisse der Minakari-Technik erfahren Sie im Abschnitt „Kunsthandwerk der Welt“.
